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Olivia und Christoph auf Tour: MIt dem komfortablen Reiseflugzeug „Whisky Delta“ ging es für 6 Tage ins Baltikum.
Die gesamte Route, 19 Flugstunden und knapp 3.600 km. Ein wesentliches Ziel war der Flugplatz Nida auf der Kurischen Nehrung, direkt an der russischen Grenze in Kaliningrad.

ein klein wenig Normalität in diesen Tagen

Der Wohnwagen steht wieder im Sommerquartier auf dem Segelflugplatz im Sauerland. In den nächsten Tagen steigen die Temperaturen, dann wird es rund um den Stellplatz schön grün werden. Der Bach ist leider schon ausgetrocknet, da kündigt sich die nächste Dürre an. In früheren Jahren plätscherte der Bach bis in den Sommer hinein.

Auf dem Segelflugplatz gelten natürlich die üblichen Corona-Hygieneregeln. Es wird schon ein etwas anderes Osterfest werden, aber der kurze Tapetenwechsel vom Home-Office raus ins Grüne wird bestimmt gut tun.

Mit 270 Sachen unterwegs!
So schnell kann der alte Falke eigentlich gar nicht fliegen, bei 190 km/h ist der rote Strich, die Höchstgeschwindigkeit. Am Wochenende aber gab es in der Höhe sehr starken Wind, als Rückenwind hat er geholfen, den Falken auf 270 km/h Groundspeed zu beschleunigen.

Vom Flugplatz in Küntrop hat es gegen den starken Wind über eine halbe Stunde gebraucht, um nach Plettenberg und zur Nordhelle zu fliegen. Umso schneller ging es auf dem Rückweg, in wenigen Minuten von der Versetalsperre zum Sorpesee.

In der ASK 21 wird der schöne Spätsommettag genossen. Im Bild vorne unser Flugplatz Werdohl-Küntrop, die Orte sind Höveringhausen und Garbeck, der Wald/Berg rechts ist die Balver Höhe, am Horizont sind gerade noch die Kraftwerke Lünen, Bergkamen und Hamm Stockum zu erkennen.

In der ASK-13 über Sylt. Heute ging es mal wieder mit dem alten Flieger los. Meine Segelfliegerkarriere begann mit genau diesem Flugzeug an diesem Ort – im Mai 1981 – damals war ich 13 – so wie Olivia heute – siehe unten  😉

Heute kam endlich mal der neue Selfie-Stick zum Einsatz. Mit dem Duo ging es in knapp 6 Stunden über Norddeustchland. Von Wilsche aus zuerst gen Osten, gewendet wurde östlich von Stendal an der Elbe. Dann folgte ein langer Weg gegen den starken Westwind bis westlich von Nienburg an der Weser und wieder zurück mit einem kleinen Schlenker nach Osten um die ‚magischen‘ 500 km zu vollenden. Das Foto wurde in der Nähe von Celle aufgenommen.

Das Segelflugzeug wurde mit Wasser betankt. In jede Fläche kamen 30 Liter somit war das Flugzeug 60 kg schwerer und kann deshalb besser gegen den Wind vorfliegen. Außerdem haben schöne Wolkenstraßen geholfen. Etwa von Gardelegen bis Celle ging über rund 100 km nur gerade aus gegen den Wind. Die Thermik stand in Wolkenstraßen aufgereiht und konnte klasse abgeflogen werden. So erreichten wir gegen 30 km/h Gegenwind immerhin einen Schnitt von etwa 95 km/h gegenüber Grund.

Osterwochenende

Am Osterwochenende gab es schönes sonniges Wetter, es war weniger zum Streckenfliegen geeignet, deshalb war ich als Schlepper mit vier Flugtagen ganz zufrieden. Am Samstag gab es das obligatorische Osterfeuer und am Ostermontag einen kurzen Ausflug zum Flugplatz Siegerland. Der Strohhut mit der breiten Krempe ist ein klasse Schattenspender an sonnigen Tagen.